6. Jh. v. Chr., vielleicht später
Der alte Meister, der das Tao Te King hinterließ. Predigt: „Tue nichts – und alles wird getan.“ Manche nennen es Faulheit, andere nennen es Weisheit. Auf jeden Fall eine der coolsten Anleitungen zum Gelassenbleiben.
👉 Vgl. Kap. 2
Laotse steht für das Weichwerden der Vernunft – ein Denken, das sich nicht trennt, sondern fließt.
Er spricht aus der Stille vor dem Denken, wo das Gesetz nicht Moral, sondern Gleichgewicht ist. Sein Dao ist keine Wahrheit, sondern der Atem, in dem Welt und Mensch gemeinsam entstehen.
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Epoche: China, 6.–4. Jh. v. Chr. – Zeit der Hundert Schulen, Achsenzeit Spiral Dynamics (SD): Blau → Grün – vom ethischen Ordnungsdenken (Konfuzianismus) zur intuitiven Resonanz mit dem Ganzen AQAL: OL·UL – inneres Gewahrsein als kulturelle Haltung des Nicht-Handelns (Wu Wei) Gebser: Mythisch → Mental – Beginn der Transparenz des Mentalen durch das Prinzip des Nicht-Wissens Wilber-Combs: Konventionell, kontemplativ → Rational, witnessing Essenz: Die Weisheit des Dao – Klarheit ohne Kontrolle, Handeln aus dem Schweigen der Welt.
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