1. November 2025
- 17:3017:30, 1. Nov. 2025 Unterschied Versionen +1.553 N Koran Die Seite wurde neu angelegt: „==Arabien, 7. Jh. n. Chr.== <poem> Eine Stimme in der Nacht. Ein Mann zittert, als sie ihn erfasst. „Iqra – Rezitiere!“ Mit diesem Befehl beginnt der Koran, und mit ihm ein ganz neues Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Hier spricht das Göttliche nicht mehr mit, sondern durch. Kein Gleichnis, kein Streit, kein Zweifel – nur Rede. Das Wort ist Gesetz, das Gesetz ist Glaube, und Glaube bedeutet: sich zu beugen. Der Koran ist ein Remix der Bibe…“
- 17:2817:28, 1. Nov. 2025 Unterschied Versionen +1.536 N Neue Testament Die Seite wurde neu angelegt: „==Mittelmeerraum, 1. Jh. n. Chr.== <poem> Die Wüste spricht wieder – diesmal durch einen Mann, der mit Staub an den Füßen und Geschichten auf den Lippen über Felder zieht. Er schreibt nichts auf; andere tun es für ihn, weil man solche Sätze nicht vergessen kann. Das Neue Testament ist Sammlung und Sehnsucht zugleich: Evangelien, Briefe, Offenbarung – Berichte von Menschen, die erlebt haben, wie Liebe auf einmal eine Person wurde. Hier verschi…“ aktuell
- 17:2417:24, 1. Nov. 2025 Unterschied Versionen +1.577 N Talmud Die Seite wurde neu angelegt: „==Judäa & Babylonien, ca. 200–600 n. Chr.== <poem> Wenn der Tanach der Donner ist, dann ist der Talmud das Echo, das nicht enden will. Nach der Zerstörung des Tempels, als Propheten und Opferfeuer verstummten, begannen die Schriftgelehrten zu reden – und hörten nicht mehr auf. In den Lehrhäusern Babylons und Galiläas sammelten sie Gespräche, Streitgespräche, Träume, Marktregeln, Wundergeschichten. Aus Jahrhunderte alten Diskussionen wuchs ei…“
- 17:2117:21, 1. Nov. 2025 Unterschied Versionen +1.431 N Tanach / Hebräische Bibel Die Seite wurde neu angelegt: „== Israel, ca. 1000–100 v. Chr.== <poem> Aus Wüste, Exil und Erinnerung wuchs ein Buch, das nicht vergessen will. Der Tanach – Tora, Nevi’im, Ketuvim – ist kein Werk eines Autors, sondern eine Sammlung von Jahrhunderten Sehnsucht, gebunden durch ein Versprechen: Gott und Mensch – ein Bund, unruhig, fordernd, unvollkommen. Hier spricht das Heilige nicht in Rätseln, sondern in Geschichten. Gott geht mit, schimpft, bereut, verschwindet, kehrt z…“