Laotse: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 1. November 2025, 21:33 Uhr
6. Jh. v. Chr., vielleicht später
Der alte Meister, der das Tao Te King hinterließ. Predigt: „Tue nichts – und alles wird getan.“ Manche nennen es Faulheit, andere nennen es Weisheit. Auf jeden Fall eine der coolsten Anleitungen zum Gelassenbleiben.
👉 Vgl. Kap. 2
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Laotse steht für das Weichwerden der Vernunft – ein Denken, das sich nicht trennt, sondern fließt.
Er spricht aus der Stille vor dem Denken, wo das Gesetz nicht Moral, sondern Gleichgewicht ist. Sein Dao ist keine Wahrheit, sondern der Atem, in dem Welt und Mensch gemeinsam entstehen.
Epoche: China, Achsenzeit (ca. 600–400 v. Chr.)
Spiral Dynamics (SD): Spätes Blau → frühes Orange – vom moralisch-kosmischen Gesetz zum erfahrungsbasierten, paradoxen Denken
AQAL: OL·UL – individuelle Intuition als kulturelle Weisheitstradition
Gebser: Mythisch → Mental – Übergang von symbolischer Ordnung zu durchscheinender Präsenz
Wilber-Combs: Konventionell, kontemplativ – tiefer State auf prä-rationaler Struktur
Essenz: Laotse bringt das Gesetz zum Atmen – Weisheit als Gleichgewicht von Form und Leere.