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	<title>Thales von Milet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-20T04:40:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in KNOW</subtitle>
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		<title>Niemand: Die Seite wurde neu angelegt: „=Thales von Milet, ca. 600 v. Chr.= &lt;poem&gt; Ein Mann steht am Ufer des Mittelmeers und wagt einen Gedanken, der die Welt von Göttern auf Stoffe stellt. Thales blickt auf das Meer – beweglich, formlos, unerschöpflich – und erkennt darin nicht eine Gottheit, sondern den Ursprung aller Dinge.  Er nimmt der Wirklichkeit den Mythos nicht, aber er zieht ihr zum ersten Mal eine Linie aus Vernunft: Wenn alles aus Wasser besteht, dann folgt Vielheit aus Einhe…“</title>
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		<updated>2025-12-09T15:58:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „=Thales von Milet, ca. 600 v. Chr.= &amp;lt;poem&amp;gt; Ein Mann steht am Ufer des Mittelmeers und wagt einen Gedanken, der die Welt von Göttern auf Stoffe stellt. Thales blickt auf das Meer – beweglich, formlos, unerschöpflich – und erkennt darin nicht eine Gottheit, sondern den Ursprung aller Dinge.  Er nimmt der Wirklichkeit den Mythos nicht, aber er zieht ihr zum ersten Mal eine Linie aus Vernunft: Wenn alles aus Wasser besteht, dann folgt Vielheit aus Einhe…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Thales von Milet, ca. 600 v. Chr.=&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Mann steht am Ufer des Mittelmeers und wagt einen Gedanken,&lt;br /&gt;
der die Welt von Göttern auf Stoffe stellt.&lt;br /&gt;
Thales blickt auf das Meer – beweglich, formlos, unerschöpflich –&lt;br /&gt;
und erkennt darin nicht eine Gottheit, sondern den Ursprung aller Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nimmt der Wirklichkeit den Mythos nicht,&lt;br /&gt;
aber er zieht ihr zum ersten Mal eine Linie aus Vernunft:&lt;br /&gt;
Wenn alles aus Wasser besteht,&lt;br /&gt;
dann folgt Vielheit aus Einheit,&lt;br /&gt;
Ordnung aus Wandel,&lt;br /&gt;
Kosmos aus Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt in Milet ein neues Hören auf die Welt.&lt;br /&gt;
Nicht Orakel sprechen, sondern Phänomene.&lt;br /&gt;
Der Blitz braucht keinen Zorn mehr, sondern Erklärung.&lt;br /&gt;
Die Erde ruht nicht auf Schildkröten,&lt;br /&gt;
sondern schwimmt – kühn gedacht – selbst auf Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thales ist der erste, der Natur vertraut,&lt;br /&gt;
als wäre sie ein offenes Buch und kein göttlicher Launenraum.&lt;br /&gt;
Sein Denken ist schlicht, fast kindlich –&lt;br /&gt;
und doch wird aus dieser Schlichtheit ein Kontinent des Fragens.&lt;br /&gt;
Er ist der erste Schritt in die Helle einer Welt,&lt;br /&gt;
die sich selbst verstehen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanon: 🌊 Fluss.&lt;br /&gt;
Ursprung als Bewegung, Ordnung als Quell.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meta-Breadcrumb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epoche: Ionische Vorsokratik&lt;br /&gt;
[[Spiral Dynamics]] (SD): Purpur → Blau – der Übergang vom mythischen Kosmos zur ersten naturgesetzlichen Ordnung&lt;br /&gt;
[[AQAL]]: OR·UR – äußere Beobachtung entfaltet systemische Erklärungsmuster&lt;br /&gt;
[[Jean Gebser|Gebser]]: Übergang mythisch → mental – das erste Aufleuchten von Ratio im Stoff&lt;br /&gt;
[[Wilber-Combs-Matrix|Wilber-Combs]]: Rational (früh), empirisch-intuitiv&lt;br /&gt;
Essenz: Am Anfang der Philosophie steht ein Tropfen, der die Welt zu einer Frage macht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niemand</name></author>
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