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	<title>Anaximander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-18T07:45:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in KNOW</subtitle>
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		<title>Niemand: Die Seite wurde neu angelegt: „=Anaximander, ca. 560 v. Chr.= &lt;poem&gt; Ein Schüler des Thales steht auf derselben Erde – doch für ihn reicht Wasser nicht aus. Anaximander hebt den Blick vom Meer in den offenen Raum und sucht einen Ursprung, der nicht benennbar ist: das Apeiron, das Grenzenlose.  Es ist keine Substanz, sondern Möglichkeit, kein Stoff, sondern der Schoß aller Stoffe. Was entsteht, löst sich wieder in seine Weite zurück – wie Atem, der sich selbst vergisst. Die We…“</title>
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		<updated>2025-12-09T16:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „=Anaximander, ca. 560 v. Chr.= &amp;lt;poem&amp;gt; Ein Schüler des Thales steht auf derselben Erde – doch für ihn reicht Wasser nicht aus. Anaximander hebt den Blick vom Meer in den offenen Raum und sucht einen Ursprung, der nicht benennbar ist: das Apeiron, das Grenzenlose.  Es ist keine Substanz, sondern Möglichkeit, kein Stoff, sondern der Schoß aller Stoffe. Was entsteht, löst sich wieder in seine Weite zurück – wie Atem, der sich selbst vergisst. Die We…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Anaximander, ca. 560 v. Chr.=&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schüler des Thales steht auf derselben Erde –&lt;br /&gt;
doch für ihn reicht Wasser nicht aus.&lt;br /&gt;
Anaximander hebt den Blick vom Meer in den offenen Raum&lt;br /&gt;
und sucht einen Ursprung, der nicht benennbar ist:&lt;br /&gt;
das Apeiron, das Grenzenlose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist keine Substanz, sondern Möglichkeit,&lt;br /&gt;
kein Stoff, sondern der Schoß aller Stoffe.&lt;br /&gt;
Was entsteht, löst sich wieder in seine Weite zurück –&lt;br /&gt;
wie Atem, der sich selbst vergisst.&lt;br /&gt;
Die Welt wird damit zum ersten Mal ein Prozess,&lt;br /&gt;
ein rhythmisches Ausstoßen und Einholen des Seins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zeichnet die erste bekannte Karte,&lt;br /&gt;
nicht um Besitz zu markieren, sondern um das Denken zu orientieren.&lt;br /&gt;
Er stellt die Erde frei, losgelöst von jeder Stütze,&lt;br /&gt;
schwebend im Gleichgewicht der Kräfte.&lt;br /&gt;
Ein unerhörter Gedanke: Kosmos als Selbsttragendes,&lt;br /&gt;
als Ordnung ohne göttlichen Balken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anaximander ist der sanfte Revolutionär,&lt;br /&gt;
der der Welt das Unsichtbare zurückgibt –&lt;br /&gt;
nicht als Gott, sondern als Tiefe.&lt;br /&gt;
Er macht aus dem Ursprung kein Ding,&lt;br /&gt;
sondern einen Horizont, der allem Werden Raum gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanon: 🌊 Fluss.&lt;br /&gt;
Das Erste ist kein Etwas, sondern das Offene.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meta-Breadcrumb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epoche: Ionische Vorsokratik&lt;br /&gt;
[[Spiral Dynamics]] (SD): Purpur → Blau – der Schritt vom mythischen Stoffbild zur abstrakten, gesetzhaften Ursprungsidee&lt;br /&gt;
[[AQAL]]: OL·OR – innere Intuition formt eine neue naturphilosophische Erklärung des Außen&lt;br /&gt;
[[Jean Gebser|Gebser]]: Übergang mythisch → mental – das Unbestimmte wird als strukturbildende Tiefe erkannt&lt;br /&gt;
[[Wilber-Combs-Matrix|Wilber-Combs]]: Rational (früh), intuitiv-kosmologisch&lt;br /&gt;
Essenz: Am Anfang steht ein Atemzug des Unendlichen, aus dem alles Form gewinnt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niemand</name></author>
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