{"batchcomplete":"","continue":{"lecontinue":"20251226161740|131","continue":"-||"},"query":{"logevents":[{"logid":141,"ns":0,"title":"Mechthild von Magdeburg","pageid":135,"logpage":135,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2026-01-24T09:46:39Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Mechthild von Magdeburg, ca. 1207\u20131282/94= <poem> Eine Frau verl\u00e4sst das sichere Haus und tritt hinaus in die ungesch\u00fctzte N\u00e4he Gottes. Nicht gelehrt, nicht abgesichert, sondern brennend vor Erfahrung.  Mechthild ist Beginin, Mystikerin, Dichterin. Sie lebt lange ohne Orden, ohne Regel, ohne Schutz. Ihre Autorit\u00e4t ist nicht Amt, sondern Dringlichkeit. Was sie schreibt, kommt nicht aus der Schule, sondern aus der Ber\u00fchrung.  Die **W\u00fcste** ist bei\u2026\u201c"},{"logid":140,"ns":0,"title":"Franz von Assisi","pageid":134,"logpage":134,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2026-01-24T09:33:47Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Franz von Assisi, 1181/82\u20131226=  <poem> Ein junger Mann legt die R\u00fcstung des Kaufmannssohns ab und zieht nackt vor die Welt. Nicht aus Verachtung, sondern aus Klarheit: Nichts soll mehr zwischen ihn und das Leben treten.  Franz h\u00f6rt die Wirklichkeit nicht als Besitz, sondern als Ansprache. Der Vogel ist kein Objekt, der Wolf kein Feind, die Armut kein Mangel. Alles ist Bruder, alles Schwester, weil alles aus derselben Quelle atmet.  Die W\u00fcste ersche\u2026\u201c"},{"logid":139,"ns":0,"title":"Athanasius","pageid":133,"logpage":133,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-31T12:53:49Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Athanasius von Alexandria=  <poem> ca. 296\u2013373 n. Chr.  Mit Athanasius hielt das Christentum stand, als es sich selbst beinahe verlor.  Geboren in Alexandria, in einer Stadt aus Streit, Schrift und Scharfsinn, tritt er fr\u00fch in einen Konflikt ein, der gr\u00f6\u00dfer ist als er selbst. Nicht als Vermittler, sondern als Widerstand.  Seine \u00dcberzeugung ist klar und unerbittlich: Wenn Christus nicht wahrer Gott ist, dann ist Erl\u00f6sung Illusion. Nicht moralisch,\u2026\u201c"},{"logid":138,"ns":0,"title":"Nikolaus von Myra","pageid":132,"logpage":132,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-31T12:47:49Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Nikolaus von Myra=  <poem> ca. 270\u2013343 n. Chr.  Mit Nikolaus wurde das Christentum weich \u2013 nicht schwach, sondern menschlich.  Geboren in Patara, Bischof von Myra, lebt er in einer Zeit, in der der Glaube gerade erst aus den Arenen kommt und beginnt,  Macht zu tragen. Konzile werden einberufen, Formeln geschmiedet, Wahrheiten fixiert. Nikolaus geht einen anderen Weg.  Er schreibt kaum. Er definiert nichts. Er ordnet nicht. Er tut.  Man erz\u00e4hlt von M\u2026\u201c"},{"logid":137,"ns":0,"title":"Arius","pageid":131,"logpage":131,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-31T12:42:09Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Arius=  <poem> ca. 256\u2013336 n. Chr.  Arius ist der Mann, der im Christentum eine Frage stellte, die nicht mehr zur\u00fcckgenommen werden konnte.  Geboren in Libyen, wirkend in Alexandria, einer Stadt aus Bibliotheken, Streitgespr\u00e4chen und scharf geschliffenem Denken, war Arius kein Mystiker, sondern ein Logiker des Glaubens. Er wollte verstehen, nicht \u00fcberw\u00e4ltigt werden.  Seine Frage war einfach und deshalb gef\u00e4hrlich: Wer ist Christus \u2013 genau?  Wenn\u2026\u201c"},{"logid":136,"ns":0,"title":"Perpetua","pageid":130,"logpage":130,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-31T12:36:11Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Perpetua= <poem> ca. 181\u2013203 n. Chr. Perpetua ist eine junge Frau, die dem fr\u00fchen Christentum eine innere Stimme gab \u2013 nicht durch Lehre, sondern durch Standhalten.  Geboren in Karthago, wohlhabend, gebildet, Mutter eines S\u00e4uglings, lebt sie in einer Welt, in der Identit\u00e4t durch Familie, Stand und Pflicht bestimmt ist. Alles an ihr spricht f\u00fcr Anpassung. Alles in ihr widerspricht.  Als sie Christin wird, geschieht nichts Spektakul\u00e4res. Kein Wund\u2026\u201c"},{"logid":135,"ns":0,"title":"Konstantin","pageid":129,"logpage":129,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-27T15:18:47Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Kaiser Konstantin= <poem> ca. 272\u2013337 n. Chr.  Konstantin ist der Mann, der das Kreuz vom Rand ins Zentrum der Macht trug.  Geboren in einer zerrissenen Welt, aufgewachsen zwischen Legionen, Thronmorden und dem Glauben an alte G\u00f6tter, lernte er fr\u00fch, dass Ordnung nicht aus Wahrheit entsteht, sondern aus Entscheidung.  Als er vor der Schlacht an der Milvischen Br\u00fccke ein Zeichen sah \u2013 ein Kreuz am Himmel, ein Versprechen im Traum \u2013, war es wenige\u2026\u201c"},{"logid":134,"ns":0,"title":"Iren\u00e4us von Lyon","pageid":128,"logpage":128,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-27T15:11:56Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Iren\u00e4us von Lyon= <poem>  ca. 130\u2013200 n. Chr.  Iren\u00e4us ist der Mann, der sammelte, w\u00e4hrend andere schnitten.  Geboren im Osten, gepr\u00e4gt von Polykarp, der noch den Nachhall der Apostel kannte, trug er Erinnerung wie ein Gef\u00e4\u00df \u2013 nicht als Besitz, sondern als Verantwortung.  Als er in den Westen kam, nach Lyon, in eine junge,  verletzliche Kirche, fand er keine Ruhe, sondern Zersplitterung. Gnostiker \u00fcberall: feine Systeme, scharfe Unterscheidung\u2026\u201c"},{"logid":133,"ns":0,"title":"Marcion von Sinope","pageid":127,"logpage":127,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-27T15:05:46Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Marcion von Sinope= <poem>  ca. 85\u2013160 n. Chr.  Marcion ist der Mann, der das Christentum zerschnitt, um es zu retten.  Geboren in Sinope am Schwarzen Meer, Sohn eines Bischofs, aufgewachsen zwischen Handelsschiffen, Grenzlinien und  fremden Welten, lernte er fr\u00fch, dass nicht alles, was denselben Namen tr\u00e4gt, denselben Geist hat.  Als er nach Rom kam, brachte er Geld mit \u2013 und eine Zumutung. Er las die Schriften der Christen und h\u00f6rte darin zwei S\u2026\u201c"},{"logid":132,"ns":0,"title":"Tertullian","pageid":126,"logpage":126,"params":{},"type":"create","action":"create","user":"Niemand","timestamp":"2025-12-27T14:59:44Z","comment":"Die Seite wurde neu angelegt: \u201e=Tertullian= <poem> ca. 160\u2013220 n. Chr.  Tertullian ist der Mann, der dem fr\u00fchen Christentum eine scharfe Kontur gab \u2013 nicht als Tr\u00f6ster, sondern als Grenzzeichner.  Geboren in Karthago, in einer Welt aus r\u00f6mischem Recht,  lateinischer Rhetorik und blutgetr\u00e4nkter Arena, war er Jurist im Geist, auch wenn er keiner im Amt war. Er dachte in Anklagen und Urteilen, in Wahrheit und Irrtum, in drinnen und drau\u00dfen.  Als er Christ wurde, nahm er den Glaub\u2026\u201c"}]}}